Franz Wänninger

Rosen zum Träumen

 







Der Rosengarten im Frühjahr

Einiges was im Frühjahr geschehen sollte:

Jetzt auf Schnee, können gut die Naturdünger wie abgelagerter Pferdemist, Kuhmist usw. ausgebracht werden. Genauso kann auch Gekalkt werden, so der PH-Wert des Bodens zu sauer für die Rosen ist er sollte so zwischen 5,5 und 6,5 liegen, also leicht sauer bis normal.

Man nimmt gelöschtes Branntkalk Granulat (lässt sich leichter ausbringen als fein gemahlener Kalk) die benötigte Menge errechnet sich aus der Bodenprobe die vor den Winter gemacht werden sollte. Das Branntkalk Granulat wird über den Schnee gestreut und kommt mit dem Wegtauen des Schnees in den Boden und wird mit der Frühjahres - Bodenlockerung in den Boden gebracht genauso wie der Naturdünger.

Ab der Forsythien Blüte kann mit dem Rosenschnitt begonnen werden, da diese in jedem Landstrich je nach Temperatur  etwas früher oder später ist, wäre dies der richtige Zeitpunkt.

Beim Rosenschneiden sollte man auf die Form des Gartens achten! Bei langen schmalen Gärten schneidet man die Rosen am besten nicht  zu stark zurück, sondern lässt sie wesentlich länger so das sie sich unten nicht zu breit werden, sie wachsen sonst zu breit und buschig was bei diesen Gärten die Wege schlecht begehbar macht, man bleib immer wieder hängen.

In normalen und breiten Gärten mit mehr Platz können dagegen ruhig ordentlich runtergeschnitten werden Beetrosen bis auf 3-5 Augen je nach Sorte. Bei Strauchrosen die zwischen 120 bis 170cm hoch werden, sollte man Pyramidenförmig schneiden: seitlich schräg von oben nach unten, die Spitzen werden flach geschnitten. So wird durch diesen Schnitt die Strauchrose von unten bis oben gut belaubt und bekommt viele Blüten.

Bei öfter blühenden Kletterrosen stutzt man die Seitentriebe bis auf zwei bis drei Augen oder schneidet auf Astring, das fördert die Blütenbildung. Alte Triebe werden so älter als 4-5 Jahre bis zur Basis entfernt, so dies noch nicht schon öfter praktiziert wurde, nur das erste mal 1-2 Triebe entfernen je nach Wuchskraft dieser Rosen, der Rest wird für das nächste Jahr aufgehoben. Sie werden sehen für jeden entfernten alten Trieb gibt es zwei bis 3 neue Triebe noch im gleichen Jahr wo sie auch gleich blühen.

Um viele Blüten an den Kletterrosen zu bekommen werden die Langtriebe wie Spalierobst seitlich verlegt und nur einen Hauptrieb  gerade noch oben wachsen lassen.

Einmal blühende Beet-, Strauch- und Kletterrosen schneidet man nicht im Frühjahr, sie werden erst im Sommer nach der Blüte geschnitten, da sie erst am zweijährigem Holz blühen. Sollten sie im Frühjahr geschnitten werden, werden mit dem Schnitt alle Blüten entfernt und es blüht nichts in diesen Jahr.

 

Noch etwas über Pflanzenschutz

Kaum haben sich im Frühjahr die ersten jungen Triebe an den Rosen gebildet sind auch schon die Blattläuse da die darauf schon sehnlichst warten, Feinde für sie gibt es zu diesen Zeitpunkt noch nicht.

Also aufgepasst ist es so weit, gibt es ein gutes, ungiftiges Mittel zum sprühen, spritzen, ganz normales Rapsöl aus der Küche hilft uns gegen diese Blattläuse und andere Schädlinge die bereits da sind:

Man nimmt dazu auf einen Liter Wasser 60-80 Milliliter Rapsöl und gibt noch ein bis zwei Spritzer Spülmittel  (z.B. Pril) dies wird gut untereinander gemischt „es geht nur mit dem Spülmittel da sich sonst nichts miteinander vermischt“! Diese Mischung nun mit einer Sprühflasche oder Spritze auf die betroffenen Triebe und Blätter ausbringen und schon hat man den lästigen Saugern die Freude verdorben. Dies alles sollte man nicht bei voller Sonne machen sondern an einen trüben Tag.

Im April kann man auch noch etwas Kompost in den Boden einarbeiten sollte man nur alle zwei Jahre machen nicht zu viel 1-2cm auf dem Beet verteilen und leicht einarbeiten, es gibt auch noch sogenannte intelligenten Kunstdünger von verschiedenen Herstellern, drei-oder sechs Monatsdünger diese geben nur je nach Temperatur und Feuchtigkeit über dies Zeit ihre Düngestoffe ab, es ist deshalb keine Überdüngung möglich was auch sehr gut ist auch gegen Mehltau.

Franz Wänninger



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Rosen lieben ist schön, sehr schön!















Rosen lieben heißt mit ihnen aufstehen, mit ihnen den Tag beginnen, den Tag und die Sonne lieben, ihre Schönheit bewundern, ihre Schwächen zu verstehen, ihnen zu helfen, sie trotz ihrer Fehler die sie manchmal haben, lieben. Sie zu akzeptieren wie sie sind, ob als Diva, oder kleines Kind. In sie hineinhören, was sie brauchen, was sie lieben. Ihnen zuhören beim Wind, was sie sagen, auch zuhören, wenn sie weinen, was ihr Stolz oft nicht zulässt, dann erfreuen sie uns an ihrer Schönheit, Charme, Unschuld, Liebreiz und Sehnsucht, die nicht aufhört da zu sein, jeden Tag, Stunde, Minute und Sekunde, sie währt ewig, wenn auch die Rose verblüht sie kommt wieder sie will sich zeigen, sie hat ebenso Sehnsucht nach uns, wie wir nach ihr.

Wir lachen und  weinen miteinander, sind stolz aufeinander und brauchen uns gegenseitig, freuen uns gemeinsam über den Duft den sie verströmen, manchmal mehr, manchmal weniger, je nach Lust und Laune. Jeden Tag beginnt es neu das gegenseitige werben und verstehen, das lieben und glücklich sein, miteinander und füreinander.  


Franz Wänninger

 

Angela und Franz Wänninger 2015












Franz Wänninger´s Garten - Ein paar Impressionen: